Stimmt es, dass Getreide für Hunde und Katzen schädlich ist?

Häufig kann man im Internet und anderen Quelle lesen, dass Getreide für Hunde und Katzen „unnatürlich“
und sogar gesundheitsschädlich sei. Bei manchen Erkrankungen (Arthrose, Epilepsie, Krebs) wird
zu getreidefreier Fütterung geraten. Das alles ist jedoch wissenschaftlich nicht haltbar!

Der Hauptbestandteil von Getreide ist Stärke, welche im Darm zu Zucker verdaut wird und daher eine
gute Energiequelle darstellt – genauso wie Stärke aus Reis oder Kartoffeln. Man kann davon ausgehen,
dass Hunde schon vor der Erfindung von Trockenfutter viele Getreideprodukte bekamen (Brot, Hundekekse).

 

Entsprechend haben sich Hunde auf genetischer Ebene angepasst und haben eine bessere Kapazität
zur Verdauung von Stärke als Wölfe. Auch Katzen können Getreide verwerten, wenn auch geringere Mengen als Hunde.
Es spricht also nichts dagegen, Getreideprodukte als Energielieferanten einzusetzen.

Glutenhältige Produkte müssen nur vermeiden werden, wenn das Tier eine nachgewiesene  Allergie gegen Gluten hat.

 

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