BARF, im Deutschen meist übersetzt mit „Biologisch-artgerechte Rohfütterung“ ist es ein aktueller Trend in der Ernährung von Hunden und Katzen.


Dabei soll die Nahrung der wilden Vorfahren nachgeahmt werden, indem rohes Fleisch

und Organe von verschiedenen Tierarten, Knochen, Obst & Gemüse, Kräuter, Öle... verfüttert werden.

Die Fütterung von Kohlenhydraten (Getreideprodukten) wird meist als „unnatürlich“ abgelehnt. Durch eine
abwechslungsreiche, „naturnahe“ Gestaltung des Futters soll der Nährstoffbedarf des Tieres gedeckt werden.


Es gibt zahlreiche Internetseiten und Bücher, die sich mit dem Thema BARF auseinandersetzen. Leider werden
darin aber auch falsche Aussagen veröffentlicht, und die Rezepte, die man darin findet, sind fast nie ausgewogen.


Ich habe in den letzten Jahren  bereits zahlreiche BARF-Rationen überprüft, und sehr häufig gibt es Probleme
bei der Kalzium- und Phosphorversorgung (zu viel/zu wenig Knochen) sowie bei der Zufuhr von
fettlöslichen Vitaminen (A, D, E) und Spurenelementen (Zink, Kupfer, Jod, Mangan).

Diese Nährstoffimbalanzen wirken sich nicht sofort aus, können aber langfristig
schwere gesundheitliche Schäden verursachen!